Am 9. Mai 2009 in Ruda Śląska (Polen) startet die erste Lebendige Bibliothek in der Stadtgeschichte. An diesem Tag kann jeder bei der Stadtbibliothek vorbeischauen und sich eine interessante Person für ein halbstündiges Gespräch „ausleihen“.
Lebendige Bibliothek ist ein Projekt, das auf eine untypische Weise das Problem der Intoleranz und der Vorurteile konfrontiert. Für die Teilnahme am Projekt wurden Lebendige Bücher eingeladen –Vertreter verschiedener Gesellschaftsgruppen, die tagtäglich unter stereotypisierte Vorstellungen geraten. In Ruda Śląska werden folgende Lebendige Bücher zur Verfügung stehen: alleinerziehender Vater, Romni, Homosexueller, Obdachloser, Ausländer, Tätowierter, Behinderter, Jude, Gorol (Nicht-Schlesier) sowie Fußballanhänger von Ruch Chorzów und von Górnik Zabrze.
Um ein Lebendiges Buch auszuleihen, muss man sich zuerst anmelden und eine spezielle Besucherkarte bekommen. Die Bibliothekare werden die Besucher mit den Arbeitsregeln der Lebendigen Bibliothek und dem Katalog der vorhandenen Bücher bekannt machen und ihnen bei der Suche nach dem entsprechenden Titel helfen.
Initiatoren der Lebendigen Bibliothek in Ruda Śląska sind Studenten der Universität Schlesien in Katowice.
Gefördert von:
- Theodor-Heuss-Kolleg der Robert Bosch Stiftung http://www.theodor-heuss-kolleg.de/
- Zentrale Stadtbibliothek in Ruda Śląska http://biblioteka.r-sl.pl/
- Stadtverwaltung von Ruda Śląska http://www.ruda-sl.pl/
- Amnesty International http://katowice.amnesty.org.pl/
- Verband der Allgemeinbildenden Schulen No. 2 in Ruda Śląska http://lo2ruda.edupage.org/
Medienpartner:
- Wochenzeitung Wiadomości Rudzkie
- Fernsehen Telewizja Sfera
Ort:
Lebendige Bibliothek in Ruda Śląska
Zentrale Stadtbibliothek, Dąbrowskiego 18
Am 9. Mai 2009, 11.00 – 16.00 Uhr
www.zywabiblioteka.free.pl
Kollegiatin: Magdalena Hadała +48 661 509 333
Projektmitarbeiter: Daniel Piechnik +48 507 049 019
Kontakt: zywabiblioteka(at)wp.pl